Akupunktur kann in München eine sinnvolle Ergänzung bei stressbedingten Beschwerden, chronischen Schmerzen und Schlafproblemen sein – vor allem, wenn sie ärztlich begleitet und in ein medizinisches Gesamtkonzept eingebettet wird. Zwischen Marienplatz, Büro und Isar bleibt vielen kaum Zeit, auf erste Warnsignale des Körpers zu hören: verspannte Schultern, Kopfschmerzen, schlechter Schlaf, ein dauerhaft angespannter Magen. Wenn Sie eine erfahrene Anlaufstelle suchen, finden Sie diese zum Beispiel beim Hausarzt in der Münchener Innenstadt Dr. med. Axel Filzmayer, der Akupunktur in seine internistisch-hausärztliche Praxis im Preysing-Palais integriert.
Die Beschwerden, mit denen Patientinnen und Patienten in Münchner Praxen kommen, ähneln sich: Nackenschmerzen vom Schreibtisch, Migräne in stressigen Wochen, Schlafstörungen nach langen Tagen, Rückenprobleme nach sportlicher Belastung an der Isar. Schmerzmittel helfen kurzfristig, beheben aber selten die Ursache. Genau hier kann Akupunktur ansetzen. Sie versteht den Körper als Ganzes und versucht, Spannung, Schmerzempfinden und Regulation an mehreren Punkten gleichzeitig zu beeinflussen.
Untersuchungen weisen darauf hin, dass Akupunktur bei bestimmten Indikationen – etwa chronischem Kreuzschmerz, Spannungskopfschmerz und in der Migräneprophylaxe – hilfreich sein kann. Für chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule und für Kniegelenksarthrose übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung unter bestimmten Voraussetzungen als Kassenleistung, sofern sie von entsprechend qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt wird. Die genauen Voraussetzungen können Sie bei Ihrer Krankenkasse erfragen.
Eine seriöse Akupunkturbehandlung beginnt nicht mit der Nadel, sondern mit dem Gespräch. Vor der ersten Sitzung steht eine ausführliche Anamnese: Welche Beschwerden bestehen seit wann, welche Medikamente nehmen Sie ein, gibt es Vorerkrankungen? In einer internistischen Praxis wie der von Dr. Filzmayer wird zusätzlich schulmedizinisch abgeklärt, ob hinter den Symptomen etwas steckt, das primär anders behandelt werden muss – etwa eine Schilddrüsenstörung bei wiederkehrender Müdigkeit oder ein Bandscheibenproblem bei ausstrahlenden Rückenschmerzen.
Erst danach folgt die eigentliche Behandlung. Sehr dünne, sterile Einmalnadeln werden an definierten Punkten gesetzt und bleiben in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten liegen. Die meisten Menschen empfinden das Setzen als kurzen, dumpfen Druck, nicht als spitzen Schmerz. Eine typische Serie umfasst mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen; die genaue Anzahl richtet sich nach Indikation und individuellem Verlauf.
Akupunktur ist kein Allheilmittel, sie hat aber ein klar umrissenes Einsatzfeld. Häufige Anwendungsgebiete sind:
Wichtig ist die Einordnung: Akupunktur ersetzt keine notwendige Operation, keine antibiotische Therapie und keine Behandlung schwerer organischer Erkrankungen. Sie kann sie aber in vielen Fällen sinnvoll ergänzen – vorausgesetzt, sie wird ärztlich verantwortet.

Wenn Sie in München eine Praxis für Akupunktur suchen, sollten Sie auf einige Punkte achten. Die Behandlung sollte von einer Ärztin oder einem Arzt mit anerkannter Zusatzqualifikation durchgeführt werden, idealerweise mit einem Zusatzdiplom einer anerkannten ärztlichen Akupunkturgesellschaft. Ebenso wichtig ist, dass die Praxis schulmedizinisch arbeitet und Akupunktur in ein Gesamtkonzept einbettet, statt sie als isoliertes Heilversprechen anzubieten.
Die Praxis von Dr. Filzmayer im Preysing-Palais verbindet beides: internistische Diagnostik, hausärztliche Langzeitbetreuung und Akupunktur unter einem Dach. Als Lehrpraxis der Ludwig-Maximilians-Universität München steht sie zusätzlich für den engen Kontakt zur akademischen Medizin. Die aktuellen Sprechzeiten entnehmen Sie am besten direkt der Praxis-Website.
Akupunktur ist keine spektakuläre Therapie. Sie wirkt selten von einem Tag auf den anderen, und sie passt nicht zu jeder Diagnose. Aber sie ist ein etabliertes Verfahren, das gerade in einer Stadt wie München gut zu vielen Lebensrealitäten passen kann: zu langen Arbeitstagen, sportlicher Belastung, Reisestress und dem Wunsch, weniger auf Tabletten und mehr auf Regulation zu setzen. Wenn Sie die Nadel einmal in erfahrenen Händen erleben, verstehen Sie, warum sie sich in der modernen Hausarztmedizin einen festen Platz erarbeitet hat – nicht als Gegensatz zur Schulmedizin, sondern als deren ruhige Ergänzung.
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