Wenn die Sonne über München steht, musst du nicht unbedingt in den Biergarten oder an den Isarstrand, um draußen zu sitzen: Für viele sind der eigene Balkon oder die Terrasse der liebste Aufenthaltsort im Sommer – vom Frühstück bis zum Feierabend. Damit das auch bei greller Mittagssonne und Hitze angenehm bleibt, braucht es einen Sonnenschutz, der zur konkreten Situation, zur Nutzung und zu den baulichen Gegebenheiten passt. Dieser Beitrag zeigt, welche Fragen du vor dem Kauf klären solltest, welche Markisenarten sich für welche Situation eignen und wann sich eine Beratung in der Region lohnt.
Ob Münchner Altbauwohnung mit kleinem Balkon oder Einfamilienhaus am Stadtrand mit großer Terrasse: Die Anforderungen an den Sonnenschutz unterscheiden sich deutlich. Wer die Fläche nur gelegentlich am Abend nutzt, braucht eine andere Lösung als jemand, der den Außenbereich täglich als zweites Wohnzimmer einplant. Auch die Frage, ob zusätzlich Sichtschutz oder Schutz vor Zugluft gewünscht ist, beeinflusst die Auswahl. Und schließlich spielt es eine Rolle, ob die Fläche überdacht ist oder ob Regen und Wind frei ziehen können. Wer sich vorab über die eigene Nutzung klar wird, vermeidet Fehlkäufe und grenzt die Auswahl gezielt ein – statt sich von der Optik leiten zu lassen. Ähnliche Überlegungen helfen übrigens auch bei der naturnahen Gartengestaltung, wenn der Garten zum Rückzugsort mit Charakter werden soll.
Bevor du Modelle vergleichst, lohnt es sich, die eigene Ausgangslage zu prüfen. Die folgenden Fragen helfen dabei, die Anforderungen zu sortieren und sie bilden die Grundlage für ein Beratungsgespräch:
Aus welcher Himmelsrichtung fällt die Sonne ein, und zu welchen Tageszeiten nutzt du die Fläche?
Wie groß ist der Bereich, der beschattet werden soll – nur der Sitzplatz oder die ganze Terrasse?
Wo und wie lässt sich eine Markise befestigen, etwa an der Fassade, an der Decke oder am Balkongeländer?
Welche Bedienung wünschst du dir: manuell per Kurbel oder motorisiert per Schalter beziehungsweise App?
Gibt es Vorgaben, die du beachten musst – zum Beispiel bei einer Mietwohnung oder in einer Eigentümergemeinschaft?
Praktisch ist außerdem, die Maße der Fläche vorab zu notieren: Breite, gewünschte Ausfalltiefe und vorhandene Befestigungspunkte entscheiden mit darüber, welche Modelle technisch umsetzbar sind. Daneben spielen auch Tuchfarbe und Lichtwirkung eine Rolle, denn helle und dunkle Stoffe erzeugen ein unterschiedliches Raumgefühl. Wer an einer windigen Lage wohnt, sollte zudem Stabilität und Witterungsschutz mitdenken. Mit den Antworten auf diese Fragen lässt sich bereits eingrenzen, welche Bauart grundsätzlich infrage kommt.
Markise ist nicht gleich Markise: Die Bauarten unterscheiden sich in Konstruktion, Schutz der Technik und Einsatzbereich.
Gelenkarmmarkisen gelten als Klassiker für Balkon und Terrasse: Das Tuch fährt über zwei Gelenkarme nach vorne aus und beschattet den Bereich darunter, ohne dass Stützen auf der Fläche stehen.
Kassettenmarkisen funktionieren nach demselben Prinzip; im eingefahrenen Zustand liegen Tuch und Gelenkarme in einer geschlossenen Kassette.
Fallarmmarkisen werden vorwiegend senkrecht oder schräg vor Fenstern und Balkonöffnungen eingesetzt. Sie halten tiefstehende Sonne ab, lassen aber einen Restblick nach draußen zu – eine Option, wenn es eher um Blendschutz am Fenster als um große Schattenflächen geht. Wer ohnehin über neue Fenster nachdenkt, kann den Sonnenschutz gleich mitplanen.
Seitenmarkisen laufen waagrecht aus und werden an einer gegenüberliegenden Wand oder Halterung eingehängt. Sie dienen weniger der Beschattung von oben als vielmehr dem Sicht- und Windschutz zur Seite – etwa auf Balkonen, die nah am Nachbargrundstück liegen.
Pergolamarkisen schließlich sind für größere Terrassen gedacht: Das Tuch läuft in Führungsschienen und wird von Pfosten abgestützt, wodurch sich auch größere Spannweiten realisieren lassen.
Welche Bauart letztlich infrage kommt, hängt immer von der baulichen Situation, dem gewünschten Schattenbereich und dem eigenen Komfortanspruch ab – eine pauschale Empfehlung gibt es nicht.
Wer die Auswahl nicht nur am Bildschirm treffen möchte, sollte sich diese Markisen vom Profi aus München näher ansehen: Hinter dem Angebot steht die Weber Partner Sonnenschutzsysteme International GmbH mit Sitz in Unterhaching. Das Sortiment umfasst verschiedene Markisenarten – von Gelenkarm- und Kassettenmarkisen bis hin zu Lösungen für Wintergärten, sowie Rollläden, innen- und außenliegenden Sonnenschutz, Insektenschutz, Terrassendächer, Schirme und Sonnensegel.
Gerade bei Markisen kann eine Beratung vor Ort hilfreich sein, weil sich Stoffe, Farben, Bedienung und technische Details in einer Ausstellung besser beurteilen lassen als allein anhand von Produktbildern. Weber + Partner verfügt über eine Ausstellung in Unterhaching und bietet bei Bedarf auch Beratung beim Kunden an. Das kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn die Befestigungssituation nicht eindeutig ist oder mehrere Sonnenschutzlösungen miteinander kombiniert werden sollen.
Für eine erste Orientierung stehen außerdem digitale Hilfen zur Verfügung, darunter ein Smart-Home-Konfigurator mit virtuellem Rundgang und weitere Konfiguratoren für verschiedene Sonnenschutzlösungen.
Bei der Planung lohnt es sich, über die einzelne Markise hinauszudenken. Wer im Sommer gern mit offenen Türen sitzt, sollte Insektenschutz gleich mit einplanen. Für größere, länger genutzte Außenbereiche kommen Terrassendächer oder Pergolalösungen infrage, die auch vor einem Regenschauer schützen. Schirme und Sonnensegel bieten sich an, wenn eine flexible, weniger fest installierte Lösung gefragt ist. Für die Räume hinter Balkon und Terrasse können Rollladen oder außenliegender Sonnenschutz sinnvoll sein, um den Wärmeeintrag zu verringern. Innenliegender Sonnenschutz kann ergänzend vor allem Blendung und direkte Einstrahlung reduzieren. Mit Steuerungssystemen lassen sich Markisen per Tastendruck oder automatisiert aus- und einfahren.
Ob du dich online orientierst oder direkt eine Ausstellung besuchst: Mit ein paar vorbereiteten Angaben fällt die Auswahl leichter. Notiere am besten vorab:
Wo liegt die Fläche, und in welche Himmelsrichtung ist sie ausgerichtet?
Zu welchen Tageszeiten fällt direkte Sonne ein?
Wie groß soll der beschattete Bereich sein?
Brauchst du zusätzlich seitlichen Sicht- oder Windschutz?
Soll die Bedienung manuell oder motorisiert erfolgen?
Gibt es bauliche Gegebenheiten oder Vorgaben, etwa durch Vermieter oder Eigentümergemeinschaft?
Mit diesen Angaben lassen sich Bauart, Größe und Ausstattung zügig eingrenzen. Ist die Befestigung unklar oder sollen mehrere Elemente kombiniert werden, kann eine Ausstellung oder Beratung vor Ort den entscheidenden Schub geben. So lassen sich Balkon und Terrasse auch an heißen Tagen in München angenehm zum Draußensein nutzen.
Titelbild: Florian Schmidinger / Unsplash
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